Begleitung für Privatpersonen · Selbstzahlerinnen · Einzelarbeit

Du wünschst dir mehr Sicherheit im Körper, Klarheit in Beziehungen und einen Umgang mit Stress, Emotionen und Grenzen, der dich nicht weiter erschöpft?
Hier findest du traumasensible Begleitung, die versteht, wie Nervensystem, Körper und Erfahrung zusammenwirken â€“ und die dich nicht antreibt, sondern stabilisiert.

Meine Arbeit richtet sich an Frauen, die nicht „optimiert“ werden wollen, sondern wieder bei sich ankommen möchten: spürbar, alltagstauglich und ohne Druck.

Wenn Überforderung nicht im Kopf beginnt, sondern im Körper

Sicherheit im Körper & Nervensystem

Viele Formen von Stress, innerer Unruhe oder Erschöpfung haben nichts mit fehlender Disziplin zu tun.
Sie entstehen, wenn dein Nervensystem über längere Zeit zu viel, zu schnell oder zu allein verarbeiten musste.

Typische Anzeichen können sein:
  • innere Unruhe oder Erschöpfung
  • Reizüberflutung, Rückzug oder Funktionieren
  • das Gefühl, nie richtig sicher oder entspannt zu sein
  • starke Anpassung nach außen – innere Anspannung nach innen
Nervensystem verstehen – statt dich selbst zu verurteilen

In meiner Begleitung vermittle ich verständliches, neurobiologisch fundiertes Wissen darüber, wie dein Nervensystem arbeitet – und warum deine Reaktionen sinnvoll sind.
Nicht, um sie zu kontrollieren.
Sondern, um wieder Wahlfreiheit zu gewinnen.
Regulation bedeutet hier:

  • wahrnehmen, was gerade passiert
  • früh erkennen, wann Stress ansteigt
  • gezielt gegensteuern, ohne dich zu überfordern
Verbindung von Körper, Wahrnehmung und Sicherheit

Sicherheit entsteht nicht durch Denken allein.
Sie entsteht durch
körperliche Erfahrung.

Gemeinsam stärken wir:

  • deine Körperwahrnehmung
  • deine Fähigkeit, innere Zustände einzuordnen
  • dein Gefühl von Halt, Orientierung und innerer Stabilität

Damit dein Körper wieder lernt: Ich bin hier sicher.

Nein sagen ohne Schuldgefühle

Grenzen setzen – ohne innere Not

Viele Frauen können nach außen „Nein“ sagen – und zahlen innerlich einen hohen Preis:
Schuldgefühle, Selbstzweifel, Angst vor Ablehnung oder Rückzug aus Beziehungen.

Das Problem ist nicht deine Grenze.
Sondern das, was dein Nervensystem mit Grenzen verknüpft hat.

Beziehung, Nervensystem & alte Muster

Frühe Beziehungserfahrungen prägen, ob sich Abgrenzung heute sicher oder gefährlich anfühlt.
Wenn dein System gelernt hat, dass Zugehörigkeit wichtiger ist als Selbstschutz, entsteht Anpassung – oft automatisch.

In meiner Arbeit schauen wir gemeinsam:

  • welche Muster heute noch wirken
  • wie dein Körper auf Nähe, Distanz und Konflikt reagiert
  • wie du Grenzen spüren kannst, bevor du sie erklären musst
Selbstführung statt Anpassung

Selbstführung heißt nicht, hart zu werden.
Sondern innerlich stabil, auch wenn es im Außen wackelt.

Du lernst:

  • dich innerlich zu halten, während du klar bleibst
  • Nein zu sagen, ohne dich selbst zu verlieren
  • Beziehungen bewusster zu gestalten – statt dich zu verbiegen

Traumasensible Körperarbeit & Yoga

Traumasensible Körperarbeit & Yoga

Traumasensibel heißt nicht: besonders vorsichtig oder passiv.
Es heißt: den Körper ernst nehmen.

In meiner Arbeit geht es nicht um Leistung, Formen oder „richtige“ Haltungen, sondern um Sicherheit, Wahlfreiheit und Selbstwahrnehmung.

Körperarbeit als sicherer Erfahrungsraum

Traumasensible Körperarbeit schafft einen Raum, in dem:

  • du Tempo und Intensität selbst bestimmst
  • Empfindungen beobachtet statt bewertet werden
  • dein Nervensystem neue, sichere Erfahrungen machen kann

Der Körper wird nicht korrigiert –
sondern wieder bewohnt.

Abgrenzung zu klassischem Yoga

Im Unterschied zu vielen klassischen Yogaformaten:

  • gibt es kein Pushen, kein Durchhalten, kein Ziel
  • stehen innere Prozesse über äußeren Formen
  • ist Pausieren ebenso wertvoll wie Bewegung

Yoga wird hier zu einem Werkzeug für Regulation und Selbstkontakt – nicht für Optimierung.

Emotionen fühlen – ohne überrollt zu werden

Umgang mit intensiven Gefühlen

Manche Emotionen fühlen sich nicht nur stark an –
sie fühlen sich bedrohlich an.

Nicht, weil sie falsch sind.
Sondern, weil dein Nervensystem sie nicht sicher einordnen kann.

Typisch sind:

  • plötzliche Überflutung
  • emotionale Taubheit
  • Angst vor Kontrollverlust
  • Rückzug oder Selbstkritik nach emotionalen Momenten
Regulation statt Unterdrückung

Emotionen lassen sich nicht dauerhaft wegdrücken.
Aber sie lassen sich dosieren, begleiten und integrieren.

Regulation bedeutet:

  • Gefühle wahrnehmen, ohne ihnen ausgeliefert zu sein
  • körperliche Signale früh erkennen
  • zwischen Reiz und Reaktion wieder Raum schaffen
Sicherheit im Erleben von Emotionen

Das Ziel ist nicht, immer ruhig zu bleiben.
Sondern: da bleiben zu können, auch wenn es innerlich bewegt ist.

Du lernst:

  • Emotionen zu fühlen, ohne dich zu verlieren
  • dich selbst zu regulieren – statt dich zu bekämpfen
  • deinem inneren Erleben wieder zu vertrauen

Deine nächsten Möglichkeiten

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Häufig gestellte Fragen

Muss ich etwas schwer traumatisierendes erlebt haben, um an deinem Kurs oder Einzelunterricht teilnehmen zu können?

Selbstverständlich nicht! Wenn du dich körperlich jedoch verausgaben möchtest, bist du hier falsch. Julia schafft hier durch ihre Begleitung und engen Kontakt mit Betroffenen und Interessierten einen geschützten Raum. Der Kurs wird dir auch helfen, wenn du dich gestresst fühlst, deinen Kopf beruhigen willst oder einfach eine sehr sanfte Yogapraxis üben möchtest.

Was ist der Unterschied zu einem „normalen“ Yogakurs?

Am meisten wird sich wohl die Kommunikation der Lehrerin unterscheiden. Julia bietet in jedem Flow, in jeder Asana eine Wahlmöglichkeit an. Meditationen und Entspannungsübungen sind in dem Kurs „sensitives Yoga“ öfter mal angeleitet und kürzer. Es gibt viele kleine, sanfte Flows damit du viel Zeit hast deinen Körper wahrzunehmen und deine Atmung zu spüren und neu kennen zu lernen. Die Schwerpunkte sind angeleitete Meditationen, Traumreisen, Körperübungen, Imaginationsübungen, viele Atem- / Pranayamaübungen, Freiwilligkeit, du kannst jederzeit alles verändern oder eine Pause einlegen und mehr Zeit und Raum um Körperbewusstsein zu erlernen.

Warum funktioniert Yoga bei Stress, Trauma oder Belastungsstörungen?

Ganz simpel baut Yoga eine Brücke zwischen deinem Körper und deiner Psyche, durch die du Heilung erfahren kannst. Du kannst hier mit den Techniken des Yogas und der Traumapädagogik deine körpereigene Autobahn (Vagusnerv) zwischen deinem Körper und Geist kennen lernen und sie weiter ausbauen. Du lernst zusätzlich deine geistige und körperliche Gesundheit und Bedürfnisse besser kennen und hast auf der Matte einem Geschütz und einfachen Rahmen zu üben Verantwortung für deine Empfindungen zu übernehmen und dich, mit etwas Übung, auch im Alltag besser versorgen zu können.

Was ist eigentlich ein Trauma?

Der Begriff Trauma bedeutet vereinfacht „psychische Ausnahmesituation“. Ausgelöst durch überwältigende Ereignisse katastrophalen Ausmaßes, die eine Bedrohung für das Leben oder die körperliche Unversehrtheit des Betroffenen oder einer nahestehenden Person darstellt. Kann auch bei Beobachtern einer traumatischen Situation eintreten. Das Wort Trauma kommt aus dem griechischen und heißt übersetzt „Verletzung der Seele“.