Übersicht der Themen
Begleitung für Privatpersonen · Selbstzahlerinnen · Einzelarbeit
Zwischen Beziehung, Körperwissen und gelebter Erfahrung
Ich arbeite heute traumasensibel, körpernah und nervensystemfreundlich
weil ich weiß, wie viel ein Körpersystem tragen kann – und wann es überfordert ist.
Nicht aus Theorie allein, sondern aus persönlicher Erfahrung.
Mein Weg: vom pädagogischen Alltag zur verkörperten Regulation
Ich habe viele Jahre als Erzieherin in unterschiedlichen pädagogischen Kontexten gearbeitet.
In Kitas, in Systemen mit hoher Verantwortung, wenig Pausen
und einem ständigen Anspruch, für andere stabil zu sein.
Dort habe ich aus nächster Nähe erlebt,
was Dauerstress, Beziehungsdruck und strukturelle Überlastung
mit Menschen machen – mit Kindern und mit Fachkräften.
Ich habe gesehen,
wie Verhalten entsteht,
wie Beziehung kippt,
wie Lernfähigkeit schwindet,
wenn Sicherheit fehlt.
Und ich habe am eigenen Körper gespürt,
dass man das nicht wegorganisieren kann.
Was mich geprägt hat: Beziehung verstehen – Belastung begreifen
Die systemische Sicht hat mir früh gezeigt,
dass Menschen nicht „schwierig“ sind,
sondern in belastenden Zusammenhängen reagieren.
Dieses Wissen über:
war für mich zutiefst faszinierend –
und gleichzeitig unvollständig.
Denn ich habe gemerkt:
Verstehen allein reicht nicht,
wenn der Körper dauerhaft unter Spannung steht.
Die Wendung: Der Körper als Schlüssel zur Handlungsfähigkeit
Erst über die Yoga-Lehrerausbildung und die vertiefte Arbeit mit dem Nervensystem wurde mir wirklich klar, was Regulation physisch bedeutet.
Nicht als Technik.
Sondern als Erfahrung.
Ich habe gelernt – und am eigenen Körper erfahren –, dass wir uns über Bewegung, Wahrnehmung und Atem wieder stabilisieren können.
Dass Handlungsfähigkeit zurückkehrt, wenn der Körper sich sicher fühlt.
Und dass sich das Leben dann nicht spektakulär verändert –
sondern leise.
Die Brücke in den Alltag
Auch für meine eigene Verarbeitung habe ich mir einen sehr guten, tragfähigen therapeutischen Rahmen gesucht.
Einen Raum, der sicher war. Gehalten. Klar.
Und erst mit etwas Abstand habe ich verstanden:
Dieser Raum war nicht nur Unterstützung –
er war Übungsfeld.
Denn das eigentliche Lernen begann dort,
wo ich diesen sicheren Körperraum mit in meinen Alltag nehmen musste.
Zwischen Termine, Verantwortung, Beziehungen.
Mitten im echten Leben.
Diese Brücke hat mir niemand gebaut.
Ich habe sie mir selbst erarbeitet.
Zu verstehen, wie ich mich im Alltag regulieren kann.
Wie ich meinen Körper wieder spüre,
ohne erst aussteigen zu müssen.
Wie Sicherheit nicht an einen Ort gebunden bleibt,
sondern in mir verfügbar wird.
Genau diese Erfahrung prägt meine Arbeit bis heute:
Begleitung darf halten –
aber sie muss in die Selbstführung führen.
Wenn Überforderung nicht im Kopf beginnt, sondern im Körper
Von Überlastung zurück ins Erleben
Viele Formen von Stress, innerer Unruhe oder Erschöpfung haben nichts mit fehlender Disziplin zu tun.
Sie entstehen, wenn dein Nervensystem über längere Zeit zu viel, zu schnell oder zu allein verarbeiten musste.
Heute weiß ich:
Regulation zeigt sich nicht darin, alles im Griff zu haben.
Sondern darin,
Von hochbelastet, gestresst, ängstlich
hin zu ich bin da, ich kann handeln, ich darf genießen.
Diese Erfahrung prägt meine Arbeit bis heute.
Meine Haltung heute
Ich verbinde:
Nicht, um Menschen zu „reparieren“.
Sondern um Räume zu öffnen,
in denen Sicherheit wieder spürbar wird.
Ich arbeite ruhig, klar und ohne Druck.
Mit einer kritischen Bestimmtheit,
die nicht antreibt, sondern orientiert.
Denn echte Veränderung entsteht nicht durch Push –
sondern durch Verkörperung.
Meine Möglichkeit für Dich
Ich begleite Menschen zurück in ihre Handlungsfähigkeit,
weil ich weiß, wie es sich anfühlt,
sie zeitweise zu verlieren.
Und weil ich erfahren habe,
dass sie zurückkommt –
über den Körper, über Beziehung, über Sicherheit.
Sicherheit entsteht nicht durch Denken allein.
Sie entsteht durch körperliche Erfahrung.
Gemeinsam stärken wir:
Damit dein Körper wieder lernt: Ich bin hier sicher.
Das sagen andere über mich
Ich starte bei Julia mit fünf Stunden. Mein Körper war energielos und ich hatte Schmerzen von den Füßen bis zum Kopf. Ich litt unter Schlaflosigkeit und Konzentrationsschwäche, extremer Unruhe und Asthma. Zu der Zeit befand ich mich in therapeutischer Behandlung aufgrund einer PTBs. Bei Julia habe ich gelernt meinen Körper bewusster zu spüren, mit Atemtechniken zu beruhigen und das richtige Bewegung mich entspannen kann. Diese Yogapraxis bringe ich fast täglich in meinen Alltag ein, um mir etwas Ruhe zu gönnen und Körper und Seele nochmal zu verbinden.
Sensitives Yoga 1 zu 1
Julia hat mich durch das Heranführen an die Praxis des traumsensiblen Yoga auf meinem Heilungsweg sehr unterstützt. Auch die Imaginationsübungen haben mir beim Umgang mit meiner Angst geholfen.
Sensitives Yoga 1 zu 1
- Heute Nacht habe ich zum ersten Mal seit langem durchgeschlafen, wie ein Brett.
- Das war so großartig und sooooo erholsam… wirklich, ich war für 2 Minuten so meditativ weg. Ganz ganz großartig!
- Eine ganz tolle Stunde mit dir. Fühle mich sehr gut mit deiner Stimme, dem Tempo und dem Inhalt… Einfach unglaublich gut, liebevoll und ganz besonders wertvoll.
Sensitiver Yogakurs
Liebe Julia, ich danke dir für deine wundervolle Begleitung. Die Unterstützung und wertvollen Hinweise von dir, haben mich in so kurzer Zeit so weit gebracht. Ich fühle mich gestärkt und stehe wieder mehr im Leben. Du hast mir gezeigt, wie ich mich selbst unterstütze und mir wieder Selbstfürsorge zugestehe. Vielen Dank für diese absolut lehrreiche und wertvolle Zeit.
Begleitung und Coaching 1 zu 1
Ausbildung und Zertifikate
Fachkraft für Traumapädagogik & Traumafachberatung
DeGPT I Fachverband Traumapädagogik
2024
Hatha Vinyasa
teacher
HATHA VINYASA PARAMPARA
2019
Staatlich anerkannte Erzieherin
Ministerium für Bildung Saarland
2010